Vertriebskanal-Landkarte Manufaktur IT
Manufaktur IT · NIS2-Vertrieb

Vertriebskanal-
Landkarte

Strategie · 27.08.26

Das Vertriebsstrategie-Papier beantwortet, WAS Manufaktur IT sagt. Diese Landkarte beantwortet, WO die Botschaft in den Markt geht: alle Inbound- und Outbound-Kanäle, die Spielregeln je Kanal und die Fragen, die vor der Kanalwahl geklärt sein müssen.

Landkarte

Alle Wege in den Markt

Outbound: Manufaktur IT geht aktiv auf den Markt zu. Inbound: der Markt kommt auf Manufaktur IT zu - vorausgesetzt, die Kanäle sind aufgebaut.

OUTREACH OUTBOUND INBOUND Cold Calls PLAYBOOK DA Cold Mails Direct Mailings (personalisiert) Mass Mailings (skaliert) LinkedIn-Direktansprache Messen & Events Ausschreibungen / RFPs Weiterempfehlung (WoM) Website Events & Webinare Marketing PR & Interviews Blog & Fachartikel Social Media / LinkedIn-Content Lead-Magnets Newsletter / Lead-Nurturing Partnerschaften Bestandskunden / Cross-Selling

Für Cold Calls liegt das fertige Objection-Handling-Playbook bereits vor. Alle anderen Kanäle sind auf den Folgeseiten mit ihrer jeweiligen Aufgabe beschrieben.

Spielregeln · Outbound

Manufaktur IT geht auf den Markt zu

Outbound wirkt sofort, skaliert aber nur mit sauberer Zielkundenliste und konsequenter Nachverfolgung. Jeder Kanal hat genau eine Aufgabe.

Outbound

Cold Calls Playbook da

Aufgabe: der Termin, nie der Verkauf.

Gespräch nach Leitfaden: Einstieg, Kurz-Pitch, zwei Qualifizierungsfragen, Terminvorschlag mit zwei konkreten Slots. Alle 20 gängigen Einwände sind im Objection-Handling-Playbook mit sprechbarem Transkript hinterlegt.

Outbound

Cold Mails

Aufgabe: das Gespräch anbahnen.

Direct Mailings: wenige, stark personalisierte Mails an A-Leads mit konkretem Unternehmensbezug und einem Call-to-Action. Mass Mailings: skalierte Sequenzen an klar segmentierte Listen - kurz, ohne Anhang-Friedhof, mit messbaren Antwortquoten.

Outbound

LinkedIn-Direktansprache

Aufgabe: Vertrauen vor dem Anruf.

Profil der Geschäftsführung als Fachprofil aufbauen, Zielpersonen vernetzen, kurze Nachrichten ohne Pitch-Keule. LinkedIn wärmt vor, was Telefon und Mail abschließen.

Outbound

Messen & Events

Aufgabe: viele Erstkontakte an einem Tag.

Regionale Wirtschafts- und IT-Veranstaltungen, idealerweise mit eigenem Kurzvortrag: "Was NIS2 von Geschäftsführern verlangt". Jeder Kontakt bekommt binnen 48 Stunden ein Follow-up.

Outbound

Ausschreibungen / RFPs

Aufgabe: planbare Großprojekte.

Öffentliche und private Ausschreibungen für Schulung und Security-Beratung beobachten. Aufwändig je Angebot - lohnt nur bei klarem Fit zum Drei-Säulen-Modell.

Spielregeln · Inbound

Der Markt kommt auf Manufaktur IT zu

Inbound braucht Vorlauf, senkt dann aber dauerhaft die Akquisekosten - und liefert die wärmsten Anfragen. Es ist die natürliche Bühne für den Kompetenzbeweis über CISSP, CISM, CISA und CCSP.

Inbound

Weiterempfehlung (WoM)

Aufgabe: der stärkste Kanal - aktiv machen statt hoffen.

Nach jedem erfolgreichen Projekt aktiv um Empfehlung und Referenz bitten. Zufriedene Geschäftsführer kennen andere Geschäftsführer.

Inbound

Website

Aufgabe: den Anruf vorverkaufen.

Wer nach einem Cold Call oder einer Empfehlung die Seite besucht, muss dort die Positionierung wiederfinden - "Cybersecurity-Kompetenz vom Management bis zum Security-Experten" - plus einen klaren Weg zum Erstgespräch.

Inbound

Events & Webinare

Aufgabe: Leads qualifizieren sich selbst.

Eigenes Kurzformat, zum Beispiel "NIS2 für Geschäftsführer - 45 Minuten, keine Technik". Wer teilnimmt, hat das Problem bereits erkannt und ist ein warmer Lead für die Erstberatung.

Inbound

Marketing

Aufgabe: sichtbar bleiben zwischen den Kontakten.

PR und Interviews in Regional- und Fachmedien, Blog und Fachartikel zu NIS2-Praxisfragen, LinkedIn-Content aus der Beratungspraxis, Lead-Magnets wie eine NIS2-Betroffenheits-Checkliste gegen E-Mail-Adresse, und ein Newsletter, der Interessenten bis zur Kaufreife begleitet.

Inbound

Partnerschaften

Aufgabe: fremde Kundenstämme erschließen.

Systemhäuser, Steuerberater, Unternehmensberater und Verbände, die selbst keine Security-Schulung anbieten, aber täglich mit der Zielgruppe sprechen - klares Empfehlungsmodell vereinbaren.

Inbound

Bestandskunden / Cross-Selling

Aufgabe: der günstigste Umsatz.

Der ideale Kundenpfad aus der Vertriebsstrategie: GL-Schulung, NIS2-Umsetzung, Executive Governance, Qualifizierung des Security-Teams, Zertifizierungstrainings. Jede abgeschlossene Stufe ist der Anlass für die nächste.

Vor der Kanal-Entscheidung

Vier Fragen an den Markt

Kanäle priorisieren kann nur, wer den Markt vermessen hat. Diese vier Blöcke sind die Hausaufgabe vor der gemeinsamen Strategie-Session - keine davon braucht ein Gutachten, Stichpunkte reichen.

Wettbewerber

  • Gegen wen verlieren Sie heute Aufträge - TÜV, IHK, Seminaranbieter, Beratungshäuser?
  • Wie positionieren die sich, und was kostet deren Angebot?
  • Wo ist deren Leistung zu Ende - und Ihre noch nicht?

Branchen (Verticals)

  • In welchen Branchen sitzen Ihre bisherigen Kunden?
  • Welche Branchen sind von NIS2 besonders betroffen und in Ihrer Region stark - Produktion, Logistik, Versorger, Zulieferer?
  • Wo haben Sie Referenzen, die Türen öffnen?

Personas

  • Wer entscheidet über den Kauf - Geschäftsführung, und wer redet mit (CISO, ISB, IT-Leitung)?
  • Wer ist der interne Fürsprecher, wer der mögliche Blockierer?
  • Welche Ansprache braucht jede dieser Rollen?

Segmente

  • Welche Unternehmensgröße ist Ihr Kerngeschäft - und ab wann lohnt der Aufwand nicht?
  • "Wichtige" oder "besonders wichtige" Einrichtungen nach NIS2 - wen priorisieren Sie?
  • Regional begrenzt oder DACH-weit?
Empfehlung

Startpunkt in drei Stufen

Nicht alle Kanäle auf einmal. Jede Stufe baut auf der vorherigen auf und finanziert die nächste.

Stufe 1 · jetzt

Telefon + LinkedIn

Cold Calling mit dem fertigen Objection-Handling-Playbook starten, parallel die LinkedIn-Profile der Ansprechpartner schärfen. Beides braucht kein Budget - nur Liste, Leitfaden und Disziplin.

Stufe 2 · danach

Inbound-Fundament

Website auf die neue Positionierung bringen, erstes Webinar-Format testen, ein Lead-Magnet in Form einer Betroffenheits-Checkliste. Speist sich direkt aus den Erkenntnissen der ersten Anrufe.

Stufe 3 · laufend

Bestand + Empfehlung

Jeden Kunden entlang des Kundenpfads weiterentwickeln und nach jedem Projekt aktiv um Empfehlungen bitten. Der Kanal mit der höchsten Abschlussquote - ab Tag eins.